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Surf vs. Snow

"...das klingt wirklich verrückt, aber genial."

Am Anfang stand eine fixe Idee: Surfen und Skifahren kennt jeder, aber Wellen abfahren mit Skiern und die Piste herunter surfen, das hat noch nie jemand gemacht. Warum eigentlich nicht? Gute Frage, die Willy Bogner gerne und am liebsten in Eigenregie beantwortet. Es folgten Anrufe bei Chuck Patterson und Quirin Rohleder und die Sache wurde ausprobiert. Technisch eine Herausforderung, aber nach ein wenig Bastelei, waren zwei neue Sportarten geboren: Wave Skiing und Snow Surfing!

Chuck Patterson, 45, ist ein wahres Multitalent in Sachen Action. In fünf unterschiedlichen Disziplinen bewegt er sich auf dem extremen Profi-Level: Stand up Paddling, Kite Surfen, Skifahren und Snowboarden. Wenn er nicht gerade zum Heli Skiing unterwegs ist, lebt er auf der Insel Maui.

1. Was war Ihr erster Gedanke, als Sie von der Idee des Action-Shootings erfuhren?
Ich weiß noch genau, als Willy anrief und mir die Idee vorschlug. Ich dachte: Wow, das klingt wirklich verrückt, aber irgendwie auch genial.

2. Was waren die größten Probleme vor Ort?
Also, ich hatte zum Beispiel Respekt vor der Tatsache, dass meine Füße fest an den Ski hingen, bei einem Sturz im Wasser löst ja die Bindung nicht aus.

3. Gab es den einen Moment, in dem Sie wussten: Yeah, es funktioniert!
Als ich in der Welle fuhr und eine Kurve machen wollte, setzte ich instinktiv meine Stöcke dafür ein. Eigentlich totaler Blödsinn, aber ich hatte trotzdem sofort das Gefühl, dass es leichter geht. Das war ein Aha-Moment.

4. Was verbinden Sie mit Willy Bogner?
Jeder kennt seinen Namen, er hat so viel verrückte Sachen geschafft und ich mag, dass er bis heute immer noch sagt: Wir probieren es aus.

Legendär

Quirin Rohleder, 41, ist der „Mister Eisbach“. Mit 13 fuhr der studierte Dolmetscher das erste Mal auf der Münchner Flusswelle. Bald folgten große Wellen im Meer und einige Jahre in der

Legendär

Profi-Surf-Szene. Sogar mit US-Champion und Surflegende Kelly Slater hat sich Rohleder schon gemessen und ihn erfolgreich bei einem Wettbewerb besiegt. Heute lebt er als Sportagent in München und bereitet junge Surfer auf ihre Karriere vor. Als Legende möchte er sich selber jedoch nicht bezeichnen: „Ich war nicht der erste Surfer am Eisbach. Aber ich war der erste, der Wert auf Stil und Dynamik gelegt hat.“

"...ganz anderer Drive."

1. Was war ihr erster Gedanke, als Sie von der Idee des Action-Shootings erfuhren?
Ich bin schon ein paar Mal Snowboard ohne Bindungen gefahren und dachte, das wird schon klappen und so einen Wahnsinn lasse ich mir nicht entgehen.

2. Wie hat es sich eigentlich angefühlt?
Es war schon wie Snowboarden, nur eben mit einem viel wackligeren Stand und ganz anderem Drive.

3. Was reizt Sie daran, neue Grenzen auszuloten?
Wenn einem jemand wie Willy Bogner die Gelegenheit gibt, was Verrücktes auszuprobieren, was in der Form noch nie gemacht worden ist, dann ist das einfach interessant.

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