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Sport

Lofoten Pt.2

Das Abenteuer auf den Lofoten geht weiter mit Sven Kueenle und sein Team, wie sie die besten Freeride-Fotos aller Zeiten aufnehmen ...

"it\\\\\\\\\'s like someone took the best parts of the Alps and brought them to the sea."

Im Rahmen der Mission, die unglaublichsten Freeride-Fotos zu schießen, die jemals gemacht wurden, ging es für Freeski-Profi Sven Kueenle und drei weitere Leute für 20 Tage Richtung nördlicher Polarkreis zum norwegischen Lofoten-Archipel. Auszüge aus Svens Tagebuch geben aufschlussreiche Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Aufnahmen. Die folgenden Auszüge stammen aus der zweiten Hälfte der Reise.

 

TAG 12
Von unserem Ausgangslager in Kabelvåg aus machten wir uns in den letzten Tagen zu einigen guten Touren auf. Wir haben atemberaubende Bilder gemacht und unglaubliche Höhen erreicht, obwohl die Berge hier eher klein sind (ungefähr 1.005 Meter). Unsere Bogner-Ausrüstung hat sich bewährt. Heute ist ein Sturm aufgezogen, weshalb wir zum Skifahren hier in der Nähe geblieben sind. Kaum ist man am letzten Haus des Lagers vorbei, schon steht man an einem atemberaubenden Abhang. Wir haben so einige Plätze mit einem unglaublichen Ausblick gefunden. Die Guides von der Insel Austvågøya besuchten uns – echt coole Typen! Allerdings waren wir zu spät dran, um die Nordlichter zu sehen – eine echte Enttäuschung!

Tag 16

Umso näher der Tag unserer Abreise rückt, desto voller packen wir die Tage. Wir starten um 7 Uhr morgens und kommen gegen Mitternacht zurück. Das ist definitiv einer der besten, wenn auch härtesten Trips überhaupt. Kein Skilift oder Helikopter, der uns absetzt. Und wenn der Gipfel erreicht ist, fängt die Arbeit erst an: Für Paddy Graham und mich geht es oft mehrmals rauf und runter. Das Filmteam ist auch völlig geschafft. Es ist zwar nicht so richtig kalt, aber der Wind, der vom Meer hereinweht, ist eisig – zum Glück hat uns die neue Bogner-Ausrüstung warm und trocken gehalten. Wahnsinn, wir wollen hier gar nicht mehr weg!

Sven Kueenle

TAG 20
Macht’s gut, Lofoten! Unsere Schmerzen lassen nach, die Prellungen verheilen und alles lief glatt – zum Glück. War das ein Abenteuer! Wir bringen einige phänomenale Fotos, wahnsinnigen Muskelkater und einen Nachholbedarf an Schlaf aufgrund des Schlafmangels mit – aber wann kommen wir schon mal wieder hierher?

Über die Lofoten:
Die Lofoten-Inseln an der norwegischen Küste liegen nördlich des Polarkreises und sind per Flugzeug, Fähre oder Auto (über die „Lofast“) ganzjährig erreichbar.

Svolvær ist mit fast 4.500 Einwohnern die bedeutendste Stadt. Die Fischerei ist der Hauptwirtschaftszweig der Region, obwohl der Tourismus – und das überrascht nicht besonders – zu einer immer bedeutenderen Einnahmequelle wird. In den Wintermonaten bietet die Region wunderbare Ausblicke auf die Nordlichter und unglaubliche Möglichkeiten zum Skifahren. Im Sommer erfreuen sich die Wanderwege zwischen den Fjorden, Bergen und Küsten genau wie die Mitternachtssonne großer Beliebtheit, und das Wasser ist ein Paradies für Angler. Das Klima der Lofoten ist dank eines warmen Golfstromausläufers relativ mild. Weitere Informationen sind auf lofoten.info erhältlich.

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