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Sport

Never Ending Alaska

Alaska, das Mekka für unsere Freeski-Profis Sven Kueenle und Bene Mayr: Kommen Sie mit und erleben Sie hautnah die ewige Sehnsucht nach unberührtem Schnee.


Sven Kueenle

Bene Mayr

Tag 1 Yes, wir sind mit der Legs-Of-Steel-Crew gut in der Funny Farm, angekommen, die wir schon von unserem Trip vor zwei Jahren kennen: Ein Hostel, knapp 30 Meilen außerhalb von Haines, mitten im Nirgendwo mit passender Adresse - Mosquito Lake Road. Es ist auch wirklich wieder sehr funny hier, acht Papageien sind unsere Mitbewohner im Haus, und die machen einen ganz schönen Lärm. Die Berge sehen aber irgendwie anders aus als in unserer Erinnerung, ziemlich wenig Schnee, sagt auch unser Guide. Wir werden erst mal ein bisschen warten müssen, bevor es losgehen kann. Zum Glück haben die Jungs hier wieder allerhand Spielzeug rumstehen, Luftgewehre und Pool Billard zum Beispiel.

Tag 9 Keine Einträge, weil nix passiert. Wir warten, warten und warten. So hatten wir uns das nicht vorgestellt, aber die Bedingungen werden einfach nicht besser. Der berühmte „maritime snowpack“, der gepresste Schnee in den man perfekte Lines ziehen kann, fehlt dieses Jahr völlig. Wenn das so weitergeht, wird das die längste Expedition überhaupt. Wir sind sogar vorgestern mit dem Auto nach Juno gefahren und haben uns die Hauptstadt Alaskas mal angeschaut. Bene hat schon fünf Bücher durchgelesen, wir machen ein bisschen Sport, aber sonst: Laaaangweilig! Immerhin haben wir beim Rumfahren direkt neben der Straße einen Elch getroffen.

"Darauf kommt es an:
Du und der Berg.
Sonst nichts."

Tag 12 Heute sind wir zum ersten Mal los, es hatte geschneit und die Lage am Berg schien einigermaßen ok. Aber Schock: Bene hat gleich bei der ersten Abfahrt mit einem Sprung ein gewaltiges Schneebrett ausgelöst. Zum Glück hat er sich instinktiv richtig verhalten und ist ruhig nach links auf stabileres Gelände ausgewichen, während die Lawine unter ihm abging. Wir haben alles auf Film, puh, sieht superheftig aus! Schnee ist immer noch mies und wir dürfen es nicht erzwingen, sonst passieren solche Sachen. Die Stelle nennen wir ab jetzt jedenfalls „Human Bomb“, weil Bene hier wie ein menschlicher Lawinensprengsatz gewirkt hat.

 

Geschafft – jetzt gleich wieder hoch! Weil Sven Kueenle und Bene Mayr erst viele Tage am Boden bleiben mussten, hatten sie am Ende ein straffes Programm: Bis zu drei Extrem-Abfahrten am Tag, um alle Aufnahmen in den Kasten zu kriegen! Dafür mussten die beiden nicht nur topfit sein, auch Guides und die Heli-Crew waren gefordert.

Was tun, wenn das Skiwetter auf sich warten lässt? Slingshot-Training für Sven und Bene am Ufer des Chilkat Rivers! Die urwüchsige Natur rund um das Base Camp der Jungs war für einige Ablenkung gut - sogar ein Elch schaute vorbei! Trotzdem waren alle froh, als nach über einer Woche Wartezeit der Helikopter abheben konnte.

"Ein Jahr Vorbereitung?
Ist okay für solche Momente."

Tag 17 Endlich, nach endlosen „down days“ hat es genug geschneit und der Himmel ist klar. Heute sind wir um 6.30 mit dem Heli zur „Dirty Needle“-Abfahrt aufgebrochen – ab 8 Uhr morgens liegt die ja schon wieder im Schatten. Hat sich aber definitiv gelohnt, auch wenn wir jetzt wirklich ranklotzen müssen um noch alle Aufnahmen zu schaffen – heute hatten wir drei Abfahrten, dreimal mit dem Heli hoch zu den Gipfeln der Chilkats – wir sind total fertig. Aber zum Glück tut sich was!

Tag 21
 
Der Trip ist jetzt doppelt so lang wie geplant, aber die letzten Tage waren echt gut, wir hatten traumhafte Takes. Unglaublich, dass wir schon seit Mitte März hier in Alaska sind! Gerade weil wir in den letzten Tagen so ein straffes Programm gerockt haben, ist uns wieder aufgefallen, wie wichtig ein guter Heli-Pilot ist. Ohne seine Einschätzung wären wir so oft aufgeschmissen gewesen! Jetzt geht’s bald nach Hause, war ein heftiger Trip, dieses Jahr, viel Nichtstun und dann doppelte Action. Cheers!

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